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Was für Matratzen gibt es?

Matratzen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Es gibt sie als Boxspring, mit Federkern, in Latex und Kaltschaum. Doch so unterschiedlich wie die Eigenschaften der Matratzen, sind auch die Menschen in ihren Bedürfnissen. Der eine mag es eher hart, der andere weich. Wieder andere wollen es total weich und kaufen Wasserbetten. Genau diese Individualität macht den Matratzenkauf nicht so einfach.

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Warum macht man einen Matratzen-Test?

Man will ja schließlich wissen, ob die Matratze, die man kauft, das Geld wert ist. Es gibt ein paar bekannte Zeitschriften, die sich darauf spezialisiert haben, alles, was man so kaufen kann, zu testen. Natürlich auch Matratzen. Freilich eine Orientierung. Da die Ratgeber unabhängig sind, können Sie dem Konsumenten eine Hilfe sein. Manche Hersteller sind mit den Benotungen allerdings nicht zufrieden und veröffentlichen das auch.

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Was wird getestet?

Nach welchen Kriterien gehen die Tester vor? Sie konzentrieren sich auf eindeutige Kategorien und vergeben dafür Noten. Die einzelnen Kategorien bestimmen, in unterschiedlicher Gewichtung(%), die Gesamtnote. An erster Stelle steht die Liegeeigenschaft. Das die priorisiert wird, ist sinnvoll: Schließlich möchte man in der Nacht bequem liegen - das ist ja der ureigene Sinn einer Matratze. Fürs Testen nimmt man Matratzen in den Maßen 90 x 200 Zentimeter, also Standard-Maße. Es werden sowohl die Härtegrade H2 als auch H3 getestet. Das sind mittelharte Matratzen für ein festgelegtes Körpergewicht. Testpersonen, die unterschiedlich groß und schwer und verschieden proportioniert sind, testen nun: Wie liegt es sich auf dem Rücken? Wie in der Seitenlage? Gibt die Matratze im Becken- oder Schulterbereich nach? Knarrt oder quietscht sie beim Umdrehen? Diese und weitere Kriterien fließen dann in die Benotung mit ein. Schlafklima: Hier wollen die Tester herausfinden, wie die Matratze mit Wärme und Feuchtigkeit klar kommt. Haltbarkeit: Hierfür geht es kräftig zu Sache: Man rollt eine weit über 100 Kilogramm schwere Walze rund 60.000 mal über die Matratze. Dafür gibt es eine entsprechende DIN-Norm, an die man sich orientiert. Bezug: Läuft der Bezug ein? Bilden sich Flecken und Ränder bei Nässe? Wie ist der Bezug verarbeitet? Gesundheit und Umwelt: man forscht nach Schadstoffen. Bewertet Geruchsbelästigungen und prüft, ob die Matratze sich später problemlos recyceln lässt. Als Letztes werden die Preise und Werbung bewertet.

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Wofür braucht man einen Matratzenschoner?

Der Schoner bzw. die Auflage ist in mehreren Hinsichten lohnenswert. Legt man einen Schoner unter die Matratze, verhindert man Reibungen zwischen Lattenrost und Matratze. So bleibt die Matratze besonders lang heile. Packt man die Auflage auf die Matratze, hat man einen zusätzlichen Puffer, der für besseren Liegekomfort sorgt. Außerdem bilden sich nicht die unangenehmen Kuhlen. Am wichtigsten ist der Faktor Hygiene. Da man nachts schwitzt und Hautpartikel verliert, fühlen sich Pilze und Milben im Bett besonders wohl. Durch die zusätzliche Auflage wird verhindert, dass die Feuchtigkeit und die Hautschuppen in die Matratze einziehen können. So bleibt nur wenig ?Futter? für die ungebetenen Gäste. Ein weiterer Pluspunkt: Durch eine dicke Auflage kann man einen höheren Härtegrad erzielen. So muss die alte Matratze eventuell nicht sofort auf den Müll, sondern fühlt sich mit einer neuen Auflage viel besser an. Bei Inkontinenz oder kleinen Kindern ist eine Auflage mit innen liegendem Nässeschutz von Vorteil.

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Wie pflege ich meine Matratzenauflage und Schoner richtig?

Die oberste Regel ist heiß waschen. Einige Auflagen sind kochfest und das sollte ausgenutzt werden. Nur so wird man Milben, Schweiß und sonstiges los. Wenn der Schoner Trockner geeignet ist, ist eine niedrige Temperatur zu empfehlen. Matratzen können schlecht gelüftet werden, ganz anders ist es bei Auflagen. Wer seinen Schoner regelmäßig lüftet, beugt Schimmel vor.

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Was muss ich beim Kauf von einer Matratzenauflage beachten?

Wichtig ist, das die Auflage atmungsaktiv und luftdurchlässig ist, damit sich kein Schimmel bildet. Zu beachten ist auch, dass die Auflage für härteren Liegekomfort sorgt. Ist die Matratze also genau nach Ihren Wünschen, sollte ein dünner Schoner genommen werden. Ist die Matratze zu weich oder schon etwas durchgelegen, ist ein dickerer Schoner richtig. Besonders gut ist es, wenn die Auflage kochfest ist. So kann man bei der Wäsche alle Milben, Pilze und Schweißrückstände herauswaschen.

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Was muss ich beim Kauf von einer Matratzenauflage beachten?

Auflage unter der Matratze?

Matratzenschoner werden sowohl unter als auch auf die Matratze gelegt. Für unter die Matratze nimmt man Schoner aus robustem Material. Der direkte Kontakt zwischen Lattenrost und Matratze wird durch den Schoner verhindert. Es soll vermieden werden, dass die Matratze sich am Lattenrost reibt und dadurch eher verschleißt. Das gilt besonders für Federkern-Matratzen. Doch bei den neuzeitigen Lattenrosten, mit vielen schmalen Latten, passiert das nicht mehr. Wenn Sie allerdings Ihre Matratze vor Staub und Schmutz von Untern schützen möchten, könnte sich für Sie ein Matratzenschoner lohnen - die Matratze hält länger. Sollten Sie sich für eine Latex- oder Kaltschaummatratze entscheiden, sind die Schoner eine sinnvolle Anschaffung, da sich diese Matratzen im Laufe der Zeit durchdrücken und Dellen bilden. Wenn sich eine Matratze wegen fehlendem Schoner durchscheuert, kann Schmutz und Feuchtigkeit eindringen und die Lebenszeit der Matratze erheblich verkürzen. Achten Sie darauf, dass Sie robustes Material kaufen. Sie können wählen zwischen Nadelfilz, Sisal, Jute oder Polyester. Wofür Sie sich entscheiden, ist Ansichtssache - nur dick genug sollte die Auflage sein.

Auflage auf der Matratze?

Der Kauf eines Matratzenschoners auf der Matratze lohnt in jedem Fall. Sollten Sie den falschen Härtegrad gekauft haben, liegt es sich mit dem Schoner ein bisschen weicher. Doch in erster Linie geht es um den Matratzen-Schutz. Der Schoner sorgt dafür, dass nichts in die Matratze dringt. Besonders für Menschen, die viel schwitzen, ist diese Auflage geeignet. Auch andere Flüssigkeiten oder Verunreinigungen, gehen in den Schoner und nicht in die Matratze. Gleichermaßen verhindert der Schoner, dass Schimmelpilzsporen, Hautschuppen und Haare in die Matratze kommen. Sie sollten die Auflagen regelmäßig waschen, ansonsten verfehlen sie ihren Zweck. Wenn Sie Allergiker sind, achten Sie bitte darauf, dass Sie spezielle Anti-Milben Matratzen-Auflagen kaufen.

Worauf sollten Sie sonst noch beachten?

Da Sie lange was von Ihren neuen Matratzen haben wollen, sollten Sie genau darauf achten, was für Schoner Sie sich kaufen. Das gilt für oberhalb und unterhalb der Matratze.

Hier ein paar Kaufkriterien:

-Die Auflagen sollten wenigstens 5 Zentimeter dick sein.

-Die Größe muss zur Matratze passen.

-Der Schoner sollte rutschfest sein, also gut befestigen lassen. Es gibt diverse Befestigungs-Möglichkeiten - von Noppen bis zu Gummibändern.

-Sollten Sie viel schwitzen, fragen Sie nach einem wasserdichten Schoner.

-Er sollte pflegeleicht sein, bis 60 Grad waschbar sein.

Der Schoner sollte für Ihren Matratzentyp geeignet, pflegeleicht und mindestens bis 60 Grad waschbar sein.

-Die Preise differieren zwischen 15 und ein paar Hundert Euro. Für 30 bis 60 Euro bekommen Sie aber schon was Brauchbares.

Fazit
Matratzenschoner geben Sinn. Sie verlängern die Lebensdauer von Matratzen. Ob Sie ihre Matratzen nun, oben wie unten schützen möchten, müssen Sie entscheiden.

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Welche Matratzenhärte?

Laut Handel ist der Härtegrad einer Matratze ein entscheidendes Kriterium dafür, ob man sich auf einer Matratze wohlfühlt oder nicht. Doch was kann man sich unter HÄRTEGRAD vorstellen? Sind sie bei jedem Hersteller gleich? Gibt es Normen? Woher weiß ich, welcher Härtegrad für mich der Beste ist? Ist der Härtegrad überhaupt wichtig, wird er womöglich überbewertet?

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Was ist ein Härtegrad?

Der Härtegrad sagt etwas über die Festigkeit einer Matratze aus. Als Faustregel gilt: Umso schwerer jemand ist, umso fester sollte die Matratze sein. Als Orientierung: Menschen die weniger als 60 Kilo wiegen, nehmen Matratzen mit dem niedrigsten Härtegrad. Und solche, die mehr als 110 Kilowiegen, sind in den höheren Härtegraden besser aufgehoben. Manche Händler benutzen für die Einstufung der Härtegrade ein F plus Nummer für die Festigkeit, andere ein H plus Nummer für Härtegrade. Bei beiden Bezeichnungen geht es einfach nur darum, wie weich oder fest die Matratzen sind. Wieder andere teilen sie in weich, mittel und fest ein. Aber auch hier, in Abhängigkeit vom Gewicht und der Größe des Einzelnen. Grundsätzlich gilt aber, dass ein zu niedriger Härtegrad dem Rücken dauerhaft schadet. Also sollte man zwischen zwei Härtegraden schwanken, lieber die festere Matratze nehmen.

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Sind die Härtegrade bei jedem Hersteller gleich?

Leider nicht! Im Internet gibt es einige Seiten, in denen man sein Körpergewicht und seine Körpergröße eingeben kann. Anschließend wird einem der persönliche Härtegrad angezeigt. Doch wenn man die Ergebnisse verschiedner Seiten vergleicht, findet man selten Übereinstimmungen zwischen den Anbietern. Das liegt zum Einen daran, dass man sich sowohl an der Matratze als auch am Lattenrost orientiert und diese beiden Aspekte mit einfließen lässt. Zum Anderen, dass die Hersteller für sich individuell entscheiden, was weich, mittelhart oder fest ist.

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Woher weiß ich, welcher Härtegrad für mich der Beste ist?

Als grobe Richtschnur ist das mit dem Gewicht und der Körperlänge ja nicht so verkehrt. Und wer im Netz kauft, ist besser dran, als wenn man die Matratze im stationären Handel kauft. Wer im Laden eine Matratze kauft, muss sie in der Regel behalten. Man muss sich also auf 20 oder 30 Minuten Probeliegen beschränken und hoffen, dass das reicht. Im Netz sieht das anders aus. Da kann man 14 Tage lang die Matratze ausprobieren! Es macht schon einen großen Unterschied, ob man eine Matratze eine halbe Stunde oder 2 Wochen ausprobieren darf. Nach 2 Wochen sollte jeder für sich herausgefunden haben, welcher Härtegrad für ihn der Beste ist. Grundsätzlich gilt aber, dass ein zu niedriger Härtegrad dem Rücken dauerhaft schadet. Also sollte man zwischen zwei Härtegraden schwanken, lieber die festere Matratze nehmen.

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Gibt es denn keine Normen?

Tatsächlich gibt es keine einheitlichen Normen. Also keine, die vom Gesetzgeber oder sonst wem festgelegt worden wären. Die Definition Härtegrad definiert jeder Hersteller für sich! Viele Hersteller bieten Matratzen in den Härtegraden H1 bis H5 an oder wie oben erwähnt F1 bis F5. Und jeder fragt: wie viel wiegen Sie und wie groß sind Sie. Das sind ihre Normen und danach verkaufen sie ihre Matratzen.

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Ist der Härtegrand überhaupt wichtig, wird er womöglich überbewertet?

Da, wie man oben lesen konnte, jeder Hersteller seine eigene Definition von Härtegraden hat, ist diese Frage berechtigt. Aber wenn man auf einer Matratze im Geschäft Probeliegen möchte oder sich im Internet eine kauft, können die Härtegrade mit ihren Einteilungen eine Hilfe sein. Doch wenn man 60 Kilo wiegt, und einen Meter siebzig groß ist, mag der Hersteller die Härtegrade H2 oder F2 empfehlen. Das ist nicht zu weich und auch nicht zu hart. Aber was ist, wenn man grundsätzlich lieber eher weich oder eher hart liegt, egal wie viel man wiegt und wie groß man ist? Was interessiert da der Härtegrad? Also bestellt man sich im Internet eine Matratze, orientiert sich wohl am Härtegrad und wenn es nicht die Richtige ist, versucht man es mit einer Anderen. Die Matratze mit dem richtigen Härtegrad ist also die, auf der man sich wohlfühlt!

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Welche Matratzenarten gibt es zu kaufen?

Wer eine Matratze kaufen möchte und ins Geschäft geht oder ins Internet schaut, hat die Qual der Wahl. Er hört und liest von Kaltschaum, Federkern, Latex und Co. Alles Bezeichnungen, die den Verbrauchern, bei der Suche nach einer passenden Matratze, um die Ohren fliegen. Und so manch einem klingeln dieselben auch danach. Denn, Matratze ist nicht gleich Matratze. So einfach macht es uns die Industrie nicht. Ist es aber auch nicht, denn der moderne Mensch hat individuelle Anforderungen und die Hersteller bemühen sich, diese, so weit wie es geht, zu erfüllen. Dieser Beitrag soll ein wenig Licht ins Matratzendunkel bringen. Es werden drei Matratzen-Typen kurz beschrieben - inclusive Vor- und Nachteile.

Federkern

Die Federkern-Matratze ist schon lange im Gebrauch und wohl die bekannteste Matratze. Wie der Name schon sagt, stecken in ihr Federn, genauer gesagt Stahlfedern. Für den Liegekomfort verstärkt man die Federn in den beanspruchten Liegezonen, durch unterschiedlichen Spannungen und Drahtstärken. Die Federn liegen, je nach Qualität und Art des Federkerns, eingewickelt in der Matratze. Bei Taschenfederkern-Matratzen wird jede Feder in eine Textiltasche eingewickelt. Das hat den Vorteil, dass die Matratze weniger quietscht. Außerdem hält die Matratze länger.

Vorteile:

Nicht zu teuer, gutes Schlafklima, besonders geeignet für schwerere Menschen und die Federstruktur lässt die Luft durch die Matratze bestens zirkulieren - es entsteht kein Schimmel!

Nachteile:

Sehr schwer, dadurch mühseliges Handling. Je nach Qualität störenden Geräusche und für verstellbare Lattenrosten nicht flexibel genug.

Kaltschaum-Matratze

Nicht weniger bekannt und viel im Gebrauch, ist die Kaltschaum-Matratze. In dieser Matratze steckt eine Polyurethan-Aufschäumung. Das ist, wie der Name schon andeutet, ein synthetischer Schaum. Um auch bei dieser Matratze verschiedene Liegezonen zu gestalten, arbeitet die Industrie mit Einschnitten. Das bringt eine ausgezeichnete Flächenelastizität und ist vielfältig einsetzbar.

Vorteile:

Außerordentlich leicht, lange Lebensdauer, enorm anpassungsfähig, keine Liegemulden, geräuschloses Schlafen, für Allergiker und für verstellbare Lattenroste geeignet .

Nachteile:

Nicht geeignet für schwere und intensiv schwitzende Menschen. Anfänglich eventuell unangenehme Gerüche, aber nicht gesundheitsschädlich und vergeht im Laufe der Zeit.

Latex-Matratze

Für Latex-Matratzen verwendet man entweder Natur-Kautschuk oder synthetischen Latex. Matratzen aus Natur-Kautschuk zeichnen sich durch eine besondere Punktelastizität aus (die Matratze sinkt nur dort ein, wo sie belastet wird) und stützen den Körper einfach besser ab. Allerdings sind sie auch schwerer als die Synthetischen.

Vorteile:

Für Allergiker, Bauch,- Rücken- und Seitenschläfer, stark schwitzende und Menschen mit Rückenschmerzen geeignet. Halten zudem auch sehr warm.

Nachteile:

Relativ teuer und nichts für Menschen, die mit viel Pflege nichts am Hut haben - pflegeintensiv!

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Welche Matratzen soll ich am besten nehmen?

Das konkret auf einen Menschen bezogen zu beantworten, ist so individuell wie die Frage: Welche Brille zu welchem Gesicht und welcher Hut zu welchem Kopf passt? Doch anhand der Vor- und Nachteile, die angeführt wurden, sollte es leichter fallen, zu beantworten: Welche Matratzen sind die Besten für mich? Hier ein paar Beispiele: Friere ich leicht? Dann ist eher Kaltschaum und Latex etwas für mich. Habe ich Problem mit Rückenschmerzen? Auch da passen die Letztgenannten vielmals. Bin ich ein schwerer Mensch und ist mir außerdem gutes Raumklima prinzipiell wichtig? Und will ich nicht zu viel Geld für eine Matratze ausgeben? Dann entscheidet man sich eher für eine Federkern-Matratze. Und so hangelt man sich durch die Matratzen-Infos. hindurch und findet dann sicherlich eine passende Matratze. Auf jeden Fall kann man mit diesem Wissen ins Internet oder in den Fachhandel gehen und sich dort dann weiter beraten lassen. Vorzugsweise im Netz, da man dort viele Informationen zum Thema findet und bestens beraten wird.