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Aus dem Stofflexikon

Polyester / PES

Polyester sind synthetische Polymere. Schon der Hinweis auf »Synthetik« zeigt: Es ist ein Kunststoff. Es sollte deshalb nicht irritieren, dass sowohl Plastikflaschen als auch Bekleidung daraus hergestellt werden können. Die Verwendungsmöglichkeiten hängen einfach damit zusammen, wie sich die Polymere zusammensetzen. Dieses Lexikon will »praktisch« informieren, daher werden wir uns Formeln und chemische Fachterminologien sparen.

In dem Artikel geht es ausschließlich um Stoffe, aus denen Kleidung oder Bettwäsche gemacht wird. Wohl wissend, dass sowohl Polsterstoffe als auch Segeltücher und anderes, aus Polyester sein können. Das Polyester aus Erdöl hergestellt wird, sollte uns nicht verwirren! Mit oder aus Erdöl wird allerhand gemacht. Wir gehen an dieser Stelle nicht darauf ein, es würde den Rahmen und den Sinn dieses Artikels sprengen.

In den letzten Jahren nahm der Anteil an synthetische Fasern in der Bekleidung enorm zugenommen. Der Anspruch des Konsumenten daran, was die Stoffe alles leisten, aushalten sollen, ist gewaltig gestiegen - aus diesem Grund ist die Synthetik auf dem Vormarsch. Polyester(abgekürzt PES) steht an der Spitze der produzierten synthetischen Stoffe. Er wurde nicht nur in Deutschland, sondern auch international fortgesetzt beliebter.

Reine Synthetik, findet man allerdings in den hergestellten Stoffen nicht immer. Es wird gerne kombiniert - mit Baumwolle, Viskose und anderen Fäden. Dadurch ergänzen sich die Stoffe in ihren Eigenschaften. PES, vermischt mit anderen Fasern, findet man in den unterschiedlichsten Mengenverhältnissen, sprich Qualitäten.

Verglichen mit Baumwolle verfügt PES über den Vorteil, dass er den Schweiß nicht aufnimmt. Die Nässe verdunstet, ohne in den Stoff zu gelangen. Für Menschen, die viel schwitzen, ideal. Außerdem ist PES weicher und hält die Wärme besser als Baumwolle. Da die Fasern »künstlich« sind, haben die Milben nichts zu futtern, ein weiterer Pluspunkt gegenüber Baumwolle. PES deckt im Bettwäsche-Bereich alles ab. Ob Kissenbezüge, Decken, Bezüge für Matratzen, man kann alles in PES bekommen. Also Bettwäsche nur in PES? Das ist so einfach nicht festzulegen. Der eine schwitzt, der andere nicht. Sie hat es gerne warm, er lieber kühl. Man kann nicht sagen, dass ein Stoff besser ist als der andere. Nein, sie unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit. Jeder entscheidet sich für »seinen« Stoff. Hier im Lexikon werden sie beschrieben. Der Einzelne entscheidet nach seinen Bedürfnissen. Möglicherweise entscheidet er sich für ein Mischgewebe, wer weiß?

In der Bekleidung sieht es ähnlich aus: Anzüge, Blusen, Hosen, Kleider, Röcke, alles gibt es in PES. Nur PES! Nein. Hier macht ein Gemisch mit Baumwolle oder Schurwolle schon Sinn. Oft gesehen in 55 % Polyester und 45 % Wolle.

PES in Kürze:

-    Trocknet rasch

-    Strapazierfähig

-    Farbecht

-    Motten können ihn nichts anhaben

-    Weicher Stoff

-    Hält besser Feuer ab als eine Naturfaser

-    Wiegt praktisch nichts

-    Nimmt keine Nässe an

-    Immense Auswahl an Farben und Mustern

Schlussbetrachtung:

Der Siegeszug von Polyester kommt nicht von Ungefähr. Die günstigen Eigenschaften, sowohl der Naturfasern als auch der Synthetischen, werden oft vorteilhaft vereint. Die Polyester-Mischfasern verbessern die Qualität der Stoffe.

Bitte Pflegehinweise am Produkt beachten.