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Aus dem Stofflexikon

Perkal

Perkal? Was ist das denn? Deutsch klingt der Name ja nicht! Ist er auch nicht. Er ist persischen Ursprungs. Die Bedeutung des Namens hilft uns rasch zu verstehen, was Perkal ist, nämlich ein feiner dichtgewebter Stoff aus Baumwolle. Es kann auch bedeuten, dass es eine Baumwolle persischer Herkunft ist. Anderen meinen, Perkal bedeutet ?Tuch?. Gleichwohl, seine Feinheit prädestiniert ihn für filigrane Druckdesigns und zarte Zeichnungen.

Durch die Leinwandbindung, die die Kett. - und Schussfäden dicht knüpft, entsteht ein strapazierfähiger Stoff. Da er quasi nicht fuselt, eignet er sich hervorragend für Bettwäsche. Und da er als Bauwollstoff auch noch behaglich weich ist, mag man ihn gern im Bett - vor allem im Sommer. Er nimmt einem den Schweiß ab, lässt die Luft durchs Gewebe zirkulieren und streichelt die Haut. Aber man denke jetzt nicht, Perkal sei nur was für den Sommer: Perkal-Bettwäsche ist für den Winter genauso angenehm, dann nur etwas dicker.

Perkal-Baumwolle, in ausgezeichneter Qualität, kommt aus Ägypten. Ich denke hier besonders an Mako-Perkal - ein feines, reißfestes Garn. Aber auch durch Baumwolle aus anderen Ländern oder Polyester oder eine Mischung aus beidem, wird eine einwandfreie Perkal-Ware.

Perkal wird mannigfaltig be. - und verarbeitet: Man findet ihn gebleicht, in den unterschiedlichsten Farben gefärbt oder bedruckt - selbst für Stickereien wird er verwendet.

Perkal kommt in der Textilindustrie häufig zum Einsatz. Vorzugsweise für Bettlaken und Bettwäsche. Doch nicht nur dort: Auch Blusen und Hemden, können Perkal-Ware sein.

Dieser glatte, weiche und außergewöhnlich widerstandsfähige Stoff, ist überaus pflegeleicht.

Fazit: Perkal ist für die Industrie ein nützlicher und vielseitig einsetzbarer Stoff.