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Aus dem Stofflexikon

Damast

Selbst wer keine Ahnung von Stoffen hat: Wer das Wort Damast hört, denkt prompt an stilvolle Tischdecken und edle Bettwäsche  - in der Regel einfarbig.

Damast wird aufwendig auf gesonderten Webstühlen hergestellt. Man nahm früher dafür erlesene Materialien wie Kammgarn, Seide oder Leinen. Heute nimmt man überwiegend besonders aufbereitete Baumwolle und macht daraus Damast. Eine spezielle Webtechnik zaubert herrliche Muster und Verzierungen in den Stoff.

Damast besticht durch Glanz. Besonders wenn er aus Seide ist. Doch wie schon oben erwähnt, kann dieser Effekt auch mit Baumwolle erzielt werden, wenn sie besonders bearbeitet wird - man veredelt sie. Dadurch erzielt man einen vortrefflichen Glanz und erhöht die Festigkeit. Der Glanz ist waschbeständig - man hat also lange was davon! Das macht den Vorteil gegenüber Seide aus, die nicht einfach mal so gewaschen werden kann. Sie braucht ohnehin separate Pflege.

Man kann Damast durchaus als die Diva unter den Stoffen bezeichnen. Die feinen Baumwollfäden imponieren durch dichtes Gewebe und leicht glänzenden Stoff. Die Jacquard-Technik ermöglicht, eine unbegrenzte Menge von Mustern und Formen direkt in den Stoff hineinzuweben. Übrigens: Mako-Brokat-Damast, gilt als erstklassige Qualität. Nicht zu vergleichen mit dem sogenannten »unechten Damast«, der als Halb-Damast für Bettwäsche angeboten wird. Die Figuren und Muster werden nur »einfädig« eingewoben. Wohingegen der »echte Damast« mehrfädig ist - dadurch entstehen gruppenweise Konturen, die einfach mehr hermachen.

Es sind auch Damaste aus Mikrofasern am Markt. Vorsicht: Wenn man auf Angebote zwischen zehn und zwanzig Euro für eine Garnitur stößt, sollte man Obacht geben - da kann was nicht stimmen. So etwas sollte man sich nicht ins Schlafzimmer holen!

Der überwiegende Teil von Tischdecken und Bettwäsche wird in Baumwolle angeboten. Für die Pflege gelten alle Vorteile der Baumwolle